Wir über uns - Die Ökumenische Schulgemeinschaft

„Kraft aus der Gemeinschaft schöpfen“
Die Albertville-Realschule hat als erste Schule in Deutschland eine ökumenische Schulgemeinde. Schüler und Lehrer wollen aus der Gemeinschaft und dem Glauben neue Kraft schöpfen. 
Waiblinger Kreiszeitung
Rems-Murr-Rundschau(17.12.2009)

Die ökumenische Schulgemeinschaft ist ein gemeinsames Projekt von
SchülerInnen der Albertville-Realschule (ARS) in Winnenden und
deren Religionslehrkräfte der evangelischen Landeskirche
Württemberg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die
Herausforderungen, vor denen die ARS steht, fordern gemeinsames
Handeln und eine Weggemeinschaft heraus, die sich getragen weiß
vom gemeinsamen christlichen Glauben.


Auf dieser Basis lädt die ökumenische Schulgemeinschaft
interessierte SchülerInnen, ehemalige SchülerInnen, Eltern und
Lehrkräfte auch anderer christlicher Konfessionen und anderer
Religionen ein, die Angebote wahrzunehmen oder sich aktiv in die
ökumenische Schulgemeinschaft einzubringen.


Die ökumenische Schulgemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, an der
Aufarbeitung des Amoklaufes vom 11. März 2009 aktiv mitzuwirken.
Neben der Begleitung des Trauerprozesses und Stärkung der
Schule, sollen die Schüler stets im Mittelpunkt der Gemeinschaft
stehen. Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen sollen gefördert und
unterstützt werden, auch unter Einbezug von und Koordination mit
außerschulischen Trägern.

In den von Schülern eingerichteten Raum der Stille kann jeder, Schüler oder Lehrer, zu jeder Zeit am Tag gehen, eine Auszeit nehmen, Ruhe und Besinnung finden. Der grüne Teppich erinnert an Wiesen, die Tücher an den Himmel. Dazwischen weiße Regale, Vasen mit Bambus, Bücher, Teddys und Fächer, die an die Opfer des Amoklaufes erinnern.

Fa. Kärcher spendet der ökumenischen Schulgemeinde 15.000,- Euro. Bei der Scheckübergabe waren dabei (von links) Heinz Rupp (katholischer Religionslehrer), Rektorin Astrid Hahn, Personalchef Rüdiger Bechstein und der evangelische Religionslehrer, Martin Gerke.

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe
(1 Kor. 13, 13).
Im Gedenken an die Opfer des 11.03.2009

Wenige Tage nach dem 11. März 2009 entstand in der Schwaikheimer Halle u.a. eine Kerze zur Erinnerung an die getöteten Schüler/innen,die zur Zeit  im Raum der Stille ihren Platz des Gedenkens hat.

Der Aufbau der ökumenischen Schulgemeinschaft

Ein ökumenisches Religionslehrer-Team steuert in Absprache mit der Schulleitung die Schulgemeinschaft, unter aktiver Mithilfe von Schülern der Klassenstufe 8, 9 und 10. Sie werden unterstützt von ehemaligen Schülern der ARS, von Eltern der Schüler, vom Schulkollegium, von der Schulsozialarbeit sowie von pastoralen Mitarbeitern aus den einzelnen Kirchengemeinden. Dieser „innere“ Steuerungskreis plant, organisiert und informiert schließlich alle Mitglieder der ökumenischen Schulgemeinschaft über deren Aktivitäten und lädt zu deren Veranstaltungen ein. Mit dieser Form der Steuerung soll auch eine bessere Vernetzung zwischen Schule und Kirchengemeinden erreicht werden.

Aktuelles

Zum Gedenken an
die Opfer des
11. März 2009