Die Kiste hat Genossen!

(Und natürlich Genossinnen, die hier sowieso alle Mitglieder heißen, was aber jetzt nicht so ganz zentral sein darf, weil sonst die Schlagzeile nicht funktioniert!)

18.59 Uhr, am 10. Juni 2021: Ein Klick trennt die Belegschaft der Klamottenkiste von dem nächsten Schritt der Firmengeschichte. Das Online-Meeting ist eröffnet und ist das Ereignis, das aus der altbekannten Klamottenkiste eine Schülergenossenschaft machen wird. 32 Mitglieder haben sich angemeldet, eine Zahl, auf die Najda, Bianca, Annika, Maik, Mika, Stephan, Simon und Moritz sehr stolz sind.

Alles geht seinen streng vorgegebenen und rechtlich sicheren Gang. Die weiterentwickelte Struktur der Firma mit ihren Geschäftsbereichen wird vorgestellt, Einzelheiten der Satzung diskutiert, um dann in dem  entscheidenden Moment über diese Grundlagen der Schülergenossenschaft abzustimmen. Punkt für Punkt der Tagesordnung wird gekonnt von Frontfrau Nadja moderiert. Maik berichtet von seinen Erfahrungen als frisch gebackener Röstmeister. Mika als Herr der Kaffeespezialitäten beeindruckt ebenso wie Annika und Moritz, das Team, das die Finanzen im Blick hat. Simon macht Druck, mit der Presse und nach Wunsch auf Textilien aller Art. Stephan schließlich kümmert sich um den neuesten Ableger der Klamottenkiste: Die Kulturbühne. Im Rahmen wird das Treffen von Frau Spingler gehalten. Sie behält Tagesordung, Wortmeldungen und Abstimmungen im wachen Auge. Als Ansprechpartner für die kniffligen Untiefen des Genossenschaftsrechts steht Herr Pittelkow von der Partnergenossenschaft Südbund e.G. zur Verfügung

Nachdem sich das virtuelle Freudenkonfetti im Anschluss an die mit überwältigender Mehrheit angenommene Satzung gelegt hat, startet Röstemeister Maik die wahrscheinlich erste Online-Kaffeeverkostung in der Geschichte der Gaumenfreuden. Allen Mitgliedern wurde im Vorfeld ein Willkommenspaket mit "Genusslizenz" - dem Mitgliedsausweis -, Verkostungsbogen und Kaffeeprobe zugeschickt, die nun nach Geruch und frisch aufgebrühtem Geschmack beurteilt werden soll.

Das über die Mitgliedsbeiträge eingesammelte Geld soll übrigens in den Ausbau der Kulturbühne investiert werden.

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