Sechs Schülerinnen und Schüler der Albertville-Realschule waren zu Gast in Katowice (Polen). Kai Hinrichs, Schüler der 8. Klasse berichtet: „Die Reise nach Polen war sehr schön. Meine Gastfamilie war nett und auch das Essen hat mir in Polen sehr gut geschmeckt. Tagsüber haben wir viele Ausflüge gemacht, um das Land besser kennenzulernen. Nachdem wir am ersten Tag die Schule besucht hatten, nahmen wir an einer Stadtrundfahrt teil. Dort lernten wir die Stadt Katowice näher kennen und besuchten einen lokalen Radiosender. Am Abend gab es dann ein großes Willkommensfest an der Schule. Eltern bereiteten leckere Salate, Fleisch und Süßspeisen zu. Die Schulleiterin begrüßte alle Gäste aus dem Ausland - Spanier, Italiener, Rumänen, Türken und Deutsche. Wir haben zusammen gegessen und viel miteinander gesprochen – natürlich in Englisch. Außerdem erlernten wir einen historischen Tanz.
Am folgenden Tag besuchten wir ein Kohlebergwerk und fuhren mit einem Aufzug in den Stollen. Dort konnten wir sehen, wie Kohle abgebaut wird. Wir mussten Helme tragen und uns an die Sicherheitsvorschriften halten. In Schlesien gibt es noch immer sehr viele Kohlebergwerke.
Am Mittwoch waren wir im Stadtzentrum von Katowice und erfuhren dort von der Geschichte der Stadt. Zudem besuchten wir eine Kirche und eine Kunstgalerie, Danach hatten auch Zeit einzukaufen.
Donnerstags ging es dann nach Krakau. Dort besuchten wir ein Museum, das die Zeit des Nationalsozialismus in Polen zeigte. Im Museum – einer ehemaligen Fabrik - erfuhren wir, wie jüdische Zwangsarbeiter lebten und unter welchen Bedingungen sie im Nationalsozialismus arbeiten mussten. Außerdem wurde von Oskar Schindler, seiner Firma und der Rettung jüdischer Mitarbeiter berichtet.
Anschließend fuhren wir ins Stadtzentrum von Krakau weiter und hörten dort dem bekannten Trompeter auf der Marienkirche zu.
Am Freitag nahmen alle Gäste an einem internationalen Sporttag teil. Wir spielten Volleyball und Basketball und nahmen an einem lustigen Wettkampf teil. Für die Gewinner gab es Süßigkeiten. Leider mussten wir gegen Mittag schon wieder nach Hause fliegen.
Die Woche in Polen war interessant und sehr schön. Ich würde meine Gastfamilie gerne irgendwann einmal wiedersehen.“
