„Die Tage in Assisi waren unvergesslich, da wir viel interessantes über das Leben des Franziskus und von Klara kennenlernen durften und trotzdem auch Zeit für uns hatten, in der wir selbst die Stadt anschauen konnten. Die Gestaltung des Wochenprogramms war toll, es war abwechslungsreich, sehr aufregend und manchmal auch etwas ruhiger. Als wir nach der Busfahrt müde und doch voller Vorfreude ankamen und nicht gleich in unsere Zimmer durften, haben wir zuerst im Hotel gefrühstückt und dann gesagt, dass wir uns erstmals die Stadt anschauen und mit dem Stadtquiz beginnen, sodass wir einen ersten Einblick von dem Leben in einer mittelalterlichen Stadt bekommen.
An den nächsten Tagen unternahmen wir einmal die spektakuläre Nachtwanderung – 19km und 700 Höhenmeter- auf den Monte Subasio (1267m), das war deshalb so spektakulär und aufregend, da wir nicht wussten wie es wird und was uns erwartet. Wir wussten nur es wird kühl, aber der Sonnenaufgang ein Traum. Nach dem Ankommen oben auf dem Berg froren wir alle ziemlich, der Wind war sehr kalt und sogar die wärmsten Jacken halfen bald nichts mehr. Wir kuschelten uns zusammen und warteten bis um 5.36Uhr auf den Sonnenaufgang. Auch wenn uns kalt war, aufgeben wollten wir auf keinen Fall, wir sagten uns: „ Jetzt sind wir soweit hochgelaufen, jetzt können wir auch warten, bis die Sonne aufgeht.“ Als dann pünktlich um 5.36Uhr die Sonne aufging, freuten wir uns, dass wir es in der Gemeinschaft durchgehalten haben, denn so etwas wie ein Sonnenaufgang auf dem Monte Subasio erlebt man meist nur einmal im Leben.
Ein weiteres Highlight in unserem Programm war das Treffen mit der Schwester Lea. Sie erzählte uns über das Leben vom Franziskus und von der Klara und wir durften ihr immer Fragen stellen. Mit dem Bruder Thomas trafen wir uns in der San Franziskus Kirche, dort bekamen wir Headsets, um ihm in der Kirche zuzuhören, da dort Ruhe sein musste. Er gestaltete die Führung durch die Kirche sehr interessant und man lernte auch bei ihm nochmals sehr viel über Franziskus und Klara. Am Ende segnete er unsere Taus, Ketten, Armbänder oder alles was wir segnen lassen wollten.
Auf der Fahrt nach Perugia machten wir Halt an der Santa Maria degli Angeli, dort schauten wir uns die Kirche mit der „Portiuncula“ (eine kleine Kirche, die Franziskus wieder aufgebaut hatte) mit dem Rosengarten genau an. Nach der Busfahrt, folgte die Fahrt mit der Mini-Metro nach Perugia, das war sehr lustig. In Perugia hatten wir dann Zeit in Kleingruppen shoppen oder die Stadt anschauen zu gehen. Ein großes Highlight dort war, dass Tobias sich die Haare schneiden ließ.
Ein Tag verbrachten wir dann noch in Ancona am Meer, dort war es traumhaft schön, es war warm, das Meer war toll und wir konnten uns ausruhen und die Sonne genießen.
Am letzten Tag hatten wir nochmals Zeit uns in Assisi aufzuhalten und da auf der Piazza ein Fest mit Musik war, machte das noch viel mehr Spaß. Wir konnten nochmals Einkaufen gehen, uns auf der Rocca sonnen oder auf der Piazza sitzen und der Musik zuhören und tanzen. Später sprachen wir gemeinsam über die Reise und schrieben Karten an unsere Gruppe. Bevor wir uns auf die Heimfahrt machten, gab es nochmal ein leckeres Abendessen. Die ganze Pilgerreise war ein großes Erlebnis, mit vielen Höhepunkten und viel Spaß.
Verena Müller, 14Jahre (Assisi-Pilgerreise
Sonstige Rückmeldungen und Stimmungen zur Assisi-Pilgerreise 2012:
„Normale Menschen liegen um halb vier Uhr in ihrem kuschelig warmen Bett und schlafen, und WIR??? WIR lagen um halb vier auf der Spitze des Monte Subasio auf dem Boden, spitzige Steine waren unsere Kopfkissen und zerknitterte Stadtpläne waren unsere Decken. Der Wind zerrte an unseren Haaren und es war eiskalt, obwohl es tagsüber total heiß war. Alle Mädchen lagen da nebeneinander und aufeinander, eingepackt wie Eskimos und wärmten sich gegenseitig. Doch plötzlich kamen unsere „Superheros“, unsere Jungs, und zündeten ein Feuer an, sodass sich alle kurz vor dem Erfrieren aufwärmen konnten, das war unsere Rettung….und dann kam die Sonne und der gesamte Berg wurde von einem rötlichem Licht überflutet. Das sah traumhaft schön aus.
An diesem Tag erlebte ich eine sehr starke Gemeinschaft und Verbindung, die, wenn sie will, alles erreichen kann. (Alina, 15)
„Die Assisi-Pilgerreise hat mir sehr gefallen. Als ich Assisi von weitem sah, dachte ich mir, ich werde hier keinen Spaß haben und würde mich nur langweilen. Aber das war ein großer Irrtum, denn ich hatte viel Spaß. Ich habe Leute kennengelernt, mit denen ich eigentlich gar keinen Kontakt hatte, Freunde/ - innen besser kennen gelernt und das Wichtigste, dass man sich auch bei schweren Zeiten gegenseitig geholfen hat. Das hat sich nämlich bei der Nachtwanderung bewiesen. Bewiesen hat sich, dass man sich in der Kälte umarmt hat und wir uns aufgewärmt haben. Jeder Tag war anders schön. Vor allem der letzte Tag, denn da haben wir uns in eine Bar hineingesetzt und tranken alle miteinander (kein Alkohol) und das war das Beste.
Die Stadt Assisi ist echt interessant und aufregend und ich würde sie nur jedem weiterempfehlen.
Liebe Grüße von Caglayan Taskan (16) – genannt Charly
„Ich muss ehrlich sagen, dass ich noch nie so was, wie den Aufstieg zum Monte Subasio in einer Gruppe erlebt habe. Anfangs sind wir voller Motivation den Berg hochgelaufen, jedoch hat die Kraft nach endlosem Laufen immer mehr nachgelassen. Ganz verschwitzt kamen wir oben an, aber dann war das Problem, dass es viel zu windig war. Außerdem wussten wir durch die Dunkelheit nicht, ob wir an der richtigen Stelle sind, um den Sonnenaufgang sehen zu können. Mich persönlich, hat die Kälte verrückt gemacht, weil ich zu verschwitzt war und durch den starken Wind fror ich noch mehr. Ich weiß genau, dass ich es ohne unsere Gruppe nicht durchstehen hätte können. Sie haben einfach alles versucht, dass es mir wärmer wurde. Zum Schluss hatten wir aber einen wunderschönen Sonnenaufgang, von dem ich heute noch träume. Abschließend möchte ich sagen, dass dieser Ausflug mich gelehrt hat, dass eine ganz gemischte Gruppe von Leuten in einer wirklich schwierigen Situation so zusammenhalten kann. Dafür werde ich der Gruppe für immer dankbar sein! Danke für diese schöne Pilgerfahrt!
Christina Baumann, 15 Jahre
„Ich fand die Assisifahrt 2012 sehr schön. Die Zimmer haben mir sehr gefallen. Am meisten hat mir aber gefallen, dass wir wie eine Familie waren. Ich habe die Leute besser kennen gelernt. Es war auch sehr schön, als wir auf dem Monte Subasio hoch gelaufen sind. Die Mädchen sind fast erfroren und wir Jungs haben sie mit einem Feuer gewärmt. Das Wetter könnte noch ein bisschen besser sein: )- vielleicht noch ein wenig heißer - aber die Pizza war genial !“
Christos, 16 Jahre
„Ich fand Assisi super, als wir auf den Berg gewandert sind hat man gemerkt, dass die ganze Gruppe zusammengewachsen ist und dann zusammen dieses kleine Lagerfeuer gemacht hat damit es allen wärmer wurde.
Auch fand ich gut, dass wir am ersten Tag selber die Stadt erkunden durften und wir nicht irgendeine Stadtführung mitmachen mussten.“
David , 15 Jahre
„Der letzte Tag in Assisi war einer der besten von der ganzen Woche:
Wir saßen auf einer Bank an der Piazza von Assisi, während auf der Piazza ein kreativer Schulwettbewerb stattfand. Die Leute vor der Bühne haben zu den Liedern getanzt vorauf Herr Rupp zu uns gesagt hat: „Auf geht hin und tanzt mit!“. Dadurch dass Herr Rupp uns ermutigt hat zum Tanzen sind wir mitten auf die „Tanzfläche“ – auf die Piazza - gelaufen und sind abgegangen.
Da dies unser letzter Tag in Assisi war, haben wir den Moderator gefragt ob er nicht das Lied „ I set to pego“ spielen könnte. 2 Minuten später kam das Lied, das wir uns gewünscht hatten und alle haben mitgetanzt. Zum Schluss haben sie uns gefragt, ob wir nicht am Abend zu ihnen in die Schule kommen wollen, da die ganzen Schulen zusammen eine Party feiern. Doch leider mussten wir den Termin absagen, da es für uns bereits der letzte Abend war und wir danach wieder nach Hause fahren mussten- vielleicht aber ein anderes Mal!“
Ines, 15 Jahre
„Auf der Wahlfahrt in Assisi habe ich gemerkt, dass man neue Freunde kennenlernen kann, auch wenn man diese eigentlich schon länger durch die Schule kannte, wo man sie jedoch nicht wirklich wahrnimmt. Bei der Wanderung auf den Monte Subasio ist die Gruppe zusammengewachsen. Auch wenn es allen kalt war und man am Liebsten wieder ins Warme gegangen wäre, war es doch ein schönes Erlebnis. Da wir nur ein Tag am Meer verbracht haben, haben wir diesen besonderst genossen. Im Allgemeinen war es eine schöne Woche, mit besonderen Menschen und vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen.“
Jule Neuwirth, 16 Jahre
„Ehrlich gesagt war ich mir am Anfang unserer Reise nicht sicher, ob die Leute die dabei sind wirklich zusammenpassen und ob alle miteinander zurechtkommen, doch in Assisi wurden mir alle Sorgen, was das anging, bereits in der zweiten Nacht genommen. Unglaublich wie uns die Wanderung auf den Monte Subasio zusammengeschweißt hat. Nach dieser Erfahrung sind wir langsam alle zu einer kleinen Familie geworden, in der sich jeder gegenseitig hilft. Dank der Truppe hatte ich eine tolle Zeit, doch ich lernte auch die dunkle Seite Assisi‘s kennen. Zusammen mit Frau Lerke verbrachte ich vier Stunden im Krankenhaus, von denen der größte Teil aus Wartezeit bestand. Letztendlich ist der Tag aber doch noch gut ausgegangen, so wie jeder andere Tag eigentlich auch. Wir haben immer super viel Freizeit gehabt, die wir selbst gestalten konnten. Ich persönlich werde Assisi nie vergessen und vor allem nicht, wie aus Leuten, die sich zuvor so gut wie nie ein ‚Hallo‘ gesagt haben, eine kleine Familie geworden ist.“
Lambrini Demertzi, 16 Jahre
„Ich fand die Assisifahrt sehr gut! Am meisten hat mir das Meer gefallen, der Tag in Perugia, die Freizeit, die wir hatten, aber auch die Nachtwanderung auf den Monte Subasio. Das Wetter hätte ein bisschen besser sein können. Das Highlight der Reise war für mich jedoch das Meer, da ich noch nie zuvor am Meer war. Das Wetter an diesem Tag hat auch sehr gut mitgespielt, es war warm und es waren fast keine Wolken am Himmel zu sehn. Das Eis und die Pizza waren perfekt, jedoch war es ungewohnt so viel Pasta am Abend zu essen.“
Lena,16 Jahre
„Die Zeit in Assisi war schön und erlebenswert. Auch wenn der Ankunftstag nicht so toll war wie erwartet, steckte trotzdem in jedem Tag ein Highlight. Allein die Stadt ist eine Reise wert. Die Altstadt ist toll und teilweise noch so erhalten, wie zu der damaligen Zeit, aber auch die Kirchen sind wunderschön anzusehen. Der Monte Subasio war ein Highlight für sich. Bevor wir in Assisi angekommen sind, hatte ich mich sehr darauf gefreut ihn zu besteigen, obwohl ich wusste, dass die Laufzeit lange sein wird. Als es dann ernst wurde und wir auf dem Weg dort hoch waren, war es eine echte Herausforderung. Trotz Kälte und Schmerzen haben die meisten von uns es geschafft bis zum Sonnenaufgang abzuwarten. Beim Sonnenaufgang war dieser ganze lange Weg auf einmal vergessen, weil diese feuerrote Sonne einmalig anzusehen war. Natürlich war auch der Tag am Meer sehr schön. Der weite Anblick auf`s nicht enden wollende Wasser, die Felsen und der Strand..herrlich anzusehen. Auch dort hatten wir gemeinsam viel Spaß. Wir sind geschwommen, haben uns gesonnt und Strandspiele gespielt. Auch ein Morgenimpuls einer anderen Art durften wir dort erleben. Lange Rede - kurzer Sinn, es war eine sehr gelungene und unvergessliche Pilgerreise.“
Miriana, 17 Jahre
„Ich fand die ganzen Tage, die wir in Assisi verbracht haben, einfach sehr schön. Ich hatte es mir niemals so vorgestellt, dass es so schön sein wird. Ich habe viele neue Sachen erlebt, die ich bis jetzt noch nie erlebt hatte. Außerdem was es mir kein einziger Tag langweilig, wir hatten nämlich die ganze Zeit etwas zu tun, wie z.B. auf die Rocca hoch zu gehen, einen Sonnenaufgang zu erleben, Perugia unsicher zu machen, eine gemeinsame Führung in Assisi mitzubekommen, ans Meer zu gehen und vieles mehr ……Vor allem fand ich sehr schön, dass wir so viel Freizeit bekommen hatten und so viel Zeit hatten, um mit unseren Freunden gemeinsam was verbringen zu können. Das Wetter war auch die meisten Male sehr warm und sonnig, das half sicherlich mit, eine gute Laune zu haben. Alle 3 Lehrer waren einfach traumhaft, sie waren immer höflich und gut gelaunt zu uns. Es machte auch Spaß mit ihnen was zu unternehmen. Vor allem hatten die Lehrer uns alle sehr vertraut, das war für uns sehr wichtig . Durch dieses Vertrauen, was sie in uns hatten, hatte uns der ganze Urlaub mehr Spaß gemacht , sie gaben uns sehr viel Zeit für uns, wir durften bis um halb zwölf wach bleiben und gemeinsam noch was verbringen. Ich habe einfach durch diese paar Tagen vieles gelernt, wie z.B Vertrauen zu manchen Leuten aufzubauen, mich besser kennenzulernen und eine Erfahrung in der Rocca machen zu dürfen, dass wir 19 km zu Fuß laufen konnten und dass wir dies auch gut geschafft haben. Abschließend möchte ich sagen, dass wir eine wunderschöne Wahlfahrt hatten und dass ich dasselbe noch gerne machen würde, vor allem mit solchen Lehrern, die uns den ganzen Tagesablauf so schön geplant hatten.“
Ich danke für das alles Schöne, was ich mit euch verbringen konnte.
Petros Lazaridis
„Die 7 Tage in Assisi gingen so schnell vorbei. Wir hatten immer Spaß. Schon morgens wurden wir mit einem herzlichen „Mädels, seid ihr waach? Es gibt Früüüühstück“ geweckt. Kurz darauf gab es dann Frühstück, Brötchen (Panini) mit Marmelade, Honig und Butter und auf eigenen Wunsch gab es sogar extra für uns noch Schinken und Käse :D. Beim Trinken konnte man zwischen Milch, Kaba, Kaffee und Saft entscheiden. Wir hatten dann immer noch Zeit uns fertig zu richten, dann hatten wir Programm. Mir persönlich hat der Ausflug nach Perugia am besten gefallen. Um nach Perugia zu kommen muss man mit einem gondelartigen Wagon den Berg zur Altstadt hochfahren, Autos oder Busse fahren dort nicht. Wir hatten dort ziemlich viel Freizeit, um durch die Stadt zu bummeln. Am Nachmittag haben wir uns alle auf der Piazza getroffen. UND: Tobias Haare waren kurz;). Schließlich ging es mit der Gondel wieder nach unten und mit dem Bus weiter zurück nach Assisi. Dort wurde uns unser Abendessen serviert: zuerst reichlich an selbstgemachter Pasta, dann ein Fleisch mit Gemüse und Salat und zum Schluss noch eine leckere italienischer Nachspeise. Wenn jeder satt war, und das waren eigentlich immer alle von dem 3-Gänge-Menü, wurde die weitere Vorgehensweise besprochen und dann durften wir meist bis 22.30 Uhr in die Stadt oder einfach mit den anderen auf dem Zimmer chillen.
Mir hat die Reise sehr gut gefallen, weil wir uns zwar viel angeschaut haben, aber trotzdem immer noch Freizeit hatten, um runterzukommen und nachzudenken. Außerdem war es auch immer lustig.“
Svenja, 16 Jahre
„Auf der Pilgerfahrt nach Assisi hat der Umgang mit den Menschen sehr viel Spaß gemacht, vor allem mit den Mitschülern, mit denen ich eigentlich nicht allzu viel Kontakt hatte. Besonders hat mir der Tag am Meer gefallen, da unser Hotel nicht am Strand lag und dieser Tag somit etwas ganz besonderes war. Die Italiener waren gute Gastgeber und sehr zuvorkommend und haben deshalb einen guten Eindruck bei mir hinterlassen ;) Im Allgemeinen hat mir die Pilgerfahrt gut gefallen und ich würde es gerne wiederholen.“
Veysel Öztopal, 16 Jahre
Die eine Woche Assisi hat mir gezeigt, dass eine Gruppe aus ganz verschiedenen Charakteren zusammen halten kann. Besonders hat mir gefallen, dass wir so viel Vertrauen von den Betreuern bekommen haben und auch niemand es missbraucht hat. Jeder hat auf jeden Rücksicht genommen. Wir haben uns bei dem Aufstieg auf den Monte Subasio gegenseitig Mut geschenkt und uns gegenseitig warm gehalten. Die Aussicht von Assisi aus werde ich nie vergessen, allgemein konnte man sich nachts nicht satt genug sehen. Aber eines der größten Highlights war, dass wir endlich seit 5 Jahren es geschafft haben, Tobias seine Haare schneiden zu lassen.
Ich habe noch nie so gutes Eis gegessen, aber an die Brötchen oder allgemein an das Brot in Italien, muss man sich gewöhnen, da sie steinhart sind. Aber nach einer Woche hat man sich auch wieder auf sein eigenes Bett und seine Familie gefreut.
Sabrina Hegelmann, 15 Jahre
Die Reise nach Assisi war wirklich sehr schön. Ich habe vieles erlebt und neues gelernt, zum Beispiel als wir im Kloster von San Damiano waren und Fragen an die Schwester Lea stellen konnten. Es war wirklich sehr interessant zu erfahren, wie dort ein Tag abläuft. Aber auch durch die Stadtrallye haben wir Sachen über Franziskus erfahren, die wir sonst niemals gewusst hätten. Und das gute war, dass man alles selbst herausfinden sollte. So war das Interesse bei uns allen viel höher und wir konnten durch ganz Assisi laufen oder unterschiedliche Leute fragen und die Orte entdecken, um die Lösungen zu bekommen. Ganz schön war es natürlich auch am Meer. Der Tag hat mir persönlich am besten gefallen. Es war einfach wunderschön. sich am Strand in die Sonne zu legen und sich um nichts kümmern zu müssen. Im Wasser hatten wir auch ganz viel Spaß und haben rumgealbert. Es war auch ganz schön, dass wir alle zusammen einen kleinen Gottesdienst am Strand gefeiert haben und jeder dabei etwas zu essen bekommen hat. Es war herrlich in der brutzelnden Sonne Pizza direkt am Meer zu essen. Außerdem haben mir auch die Nachmittage auf der Burg Rocca gefallen, wenn wir uns einfach wie die jungen Leute aus Assisi vor der Burg in die Sonne gelegt und uns gesonnt haben. Dabei haben wir dann immer Spiele gespielt, uns nett unterhalten oder Lieder gesungen. Außerdem war die Aussicht von da oben wunderschön. Man konnte ganz Assisi sehen und von der anderen Seite konnte man sogar Perugia sehen. Ich hatte eine wirklich schöne Zeit mit einer wirklich netten und witzigen Gruppe in Assisi.
Karin, 15 Jahre
Assisi
"Wenn ich zur Wallfahrt aufbreche weiß ich nicht, was mir widerfahren wird."
Dieser Satz begleitete uns immer wieder auf unserer Pilgerreise. Dieser Satz drückt auch genau das aus, was diese Reise so einzigartig gemacht hat. Wer mit 26 Jugendlichen eine Pilgerreise macht, hat im Voraus schon die eine oder andere Befürchtung. Dass sich diese Jugendliche aber voll darauf eingelassen haben, war für mich eine wunderbare Erfahrung. Wissbegierig und offen waren sie bei den Begegnungen mit Schwester Lea in San Damiano und Bruder Thomas in San Francesco. Sie waren beeindruckt von deren Begeisterung und Ausstrahlung. Doch auch bei den täglichen Impulsen ließen sie sich zum Nachdenken anregen. Die Jugendlichen brachten sich mit ihren ganz persönlichen Begabungen ein, damit alle sich wohlfühlen konnten; sei es als Beschützer, oder als Feuermacher, oder als Stylistin, oder als Beraterin, oder als Blumenkübelschieber, ....
Ein ganz besonderes Highlight war am vorletzten Tag der Gottesdienst, den wir am Strand bei Ancona feierten. "Sorgt euch nicht", diesen biblischen Satz konnten wir dort auf ganz besondere Weise erleben.
Auf der Heimreise war zu spüren, dass die Jugendlichen dankbar waren für die vielen Erfahrungen in Assisi. Auch für mich war diese Pilgerreise ein einmaliges Erlebnis.
Maria Lerke, Pastoralreferentin
„Gemeinsam können wir vieles aushalten!“
Diese Erfahrung haben wir wieder einmal machen dürfen. Und so unterschiedlich die 26 jungen Schüler/-innen auch sind und glauben – katholische, evangelische und orthodoxe Christen und ein Muslim- gelang es schon bald auf unserer diesjährigen Pilgerreise nach Assisi eine starke Gemeinschaft zu bilden. Die Erfahrung, einen Sonnenaufgang auf dem Monte Subasio bei härtesten Bedingungen (starker Wind, etwa 0 Grad Celsius, 1.30 Uhr Abmarsch, 5.36 Uhr Sonnenaufgang, über 1200m, 700 Höhenmeter, 19 km Wegstrecke) zu schaffen, sich gegenseitig zu wärmen und immer wieder aufzumuntern, nicht aufzugeben und gemeinsam auszuharren, rückte uns als Gruppe doch sehr stark an das tatsächliche Leben des Heiligen Franziskus. Eine Erfahrung, die unvergesslich und sicherlich nachhaltig sein wird.
Die gute Ausgewogenheit zwischen Freizeit, eigenem Erleben und „Programm“, war uns auf dieser Pilgerreise stets wichtig und wurde von unseren Jugendlichen auch gut angenommen. So konnten Kirchen und Führungen, Musik und Tanz, Meer und Sonne, Städte und Shoppen, Gebet und Ruhe für jeden einzelnen erfahrbar und verbunden werden. Eine insgesamt runde und einmalige Reise, mit viel „pace e bene“!
Heinz Rupp, katholischer Religionslehrer an der Albertville-Realschule in Winnenden
In der Gemeinschaft sind wir stark!
Auch wenn ich schon 2010 mit in Assisi war, ist es für mich als Protestant schon etwas befremdlich in eine kath. Hochburg zu pilgern. Aber die Stadt fasziniert, die Lebenswege von Franziskus und Clara beeindrucken und die Begegnungen mit Pilgern aus der ganzen Welt haben ein Gefühl von Verbundenheit in mir aufsteigen lassen und die Worte von Schwester Lea und Bruder Thomas haben Spuren hinterlassen. Wir sind Christen und als solche sollten wir uns bei allen Unterschieden auch verstehen. Den Jugendlichen waren da die Unterschiede eh wurscht! Es geht um Einkehr, Besinnung, Gemeinschaft, Friede und Leben christlicher Werte, ganz wie es Franziskus vorgelebt hat.
Der Pilgermarsch auf den Monte Subasio bei dem fast alle freiwillig mitgegangen sind, war ein besonderes Highlight. An die Schmerzgrenze zu gelangen, durchzuhalten, in der Gemeinschaft Halt zu erfahren und als Belohnung den Sonnenaufgang mitzuerleben hat uns alle geprägt. Hier sind wir eine Gruppe, eine eingeschworene Gemeinschaft geworden, trotz aller Unterschiede. Die Erfahrung in Grenzsituationen (langer, fast ewiger Marsch, eisige Kälte ) zu wissen man kann sich aufeinander verlassen war einer, wenn nicht der prägende Moment dieser Pilgerreise.
Wir alle kehren mit einem Schatz voll wertvoller Erfahrungen heim und lassen der Seele noch ein wenig Zeit nachzukommen. Es hat allen gut getan!
Wir danken allen die uns diese Erfahrung möglich gemacht haben!
Martin Gerke (ev. Religionslehrer an der ARS )
