Wir wollten den Sprung wagen, in die Stadt der Liebe, des Eiffelturms, der Croissants und der endlosen Metroröhren. Da eine Übernachtung nicht möglich war, musste Paris mit uns an nur einem Tag vorliebnehmen. Zielsicher suchten wir uns den bis dato heißesten jemals in Frankreich gemessenen Tag aus. Die Bahn machte das, was sie besonders gut kann. Sie kam eine Stunde zu spät am Ziel an, weshalb der erste Tagesordnungspunkt gestrichen werden musste.
Das Mittagessen nahmen wir in einem ehrenamtlich geführten Restaurant ein, das in den Gängen unter der Pfarrkirche La Madeleine günstige und leckere Speisen anbietet. (Vielen Dank für den Tipp und die Buchung neben vielen Informationen über Paris an Madame B.!)
In einem Boot auf der Seine fühlten wir die Eröffnung der Olympiade nach und bestaunten viele der wunderbaren und weltberühmten Bauwerke der zweifellos schönsten Stadt des Universums. In den nachfolgenden Stunden wurde Paris auf eigene Faust erkundet.
Viel zu früh mussten wir uns wieder auf den Weg in die Schwabenmetropole Winnenden machen, wobei die Bahn das bewerkstelligte, was sie am besten kann. Sie kam nicht nur zu spät in Stuttgart an, sondern vermochte es nicht, uns in Richtung des heimatlichen Bettes zu befördern. So endete unser Beriebsausflug nach einigen Irrungen, Wirrungen und stillgelegten Bahnen in Fellbach, wohin alle Eltern eilten.
À bientôt, Paris!



